Weißes Hemd mit dunkelblauem Karomuster, dazu eine dunkelblaue Krawatte mit rotem Muster. Wäre soweit nicht so schlimm, wenn die Krawatte nicht um 90° verdreht, zu kurz gebunden und viel zu breit gewesen wäre. So, jetzt aber:
Leider kommt es auf dem Bild nicht klar raus, aber der Dude trägt ein Button-Down-Kragen-Hemd, hat die Knopfleiste bis ganz oben zugeknöpft ohne Krawatte oder Fliege zu tragen und hat nur einen Kragenflügel angeknöpft (der zweite ist offen)…
„Mörderisch sah er schon aus, der enge, hohe Kragen, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts so schick war. Er kam aus Frankreich und dort nannte man ihn „parasite“ (Mitesser), weil es ziemlich schwierig war, das Accessoite beim Essen nicht zu bekleckern. Die Deutschen jedoch übernahmen ihn in dem Glauben, er hieße „parricide“, was mit „Vatermörder“ tatsächlich korrekt übersetzt wäre.
Später kam dann eine Legende auf, die den doch etwas merkwürdigen Namen erklären sollte. Angeblich hat ein Sohn seinem Vater mit dem spitzen Kragen ein Auge ausgestochen, woraufhin dieser starb.“
Aus „Irrtümer der Allgemeinbildung“, Compact Verlag GmbH, München, 2007.
Ich verstehe nicht wozu man diese kaufen soll. Zum tragen zu jeder sinnvollen Tätigkeit wie formale Veranstaltungen bzw. Arbeit sind diese nicht zu gebrauchen. Krawattenträger mit kurzen Ärmel und ohne Sakko dürfen meiner Meinung nur Staubsauger von Tür zur Tür verkaufen. Für legere Angelegenheiten ist doch ein normales Hemd (Button-Down) doch viel passender. Die Ärmel lassen sich ja bequem nach oben rollen, damit lasst sich die Temperatur prima steuern. Es sieht meiner Meinung nach wesentlich besser als die meisten Fällen von: Ich trage kurzärmlig und deswegen sehen meine Oberarme als 2 Streichhölzer aus. Wenn man unbedingt kurz & sportlich tragen möchte, dann zieht man halt ein Polo. Dafür würden sie ja damals erfunden. Herr Lacoste lässt Grüßen.
Zugegeben eine Nutzung kann ich mir vorstellen. Hawaii-Hemden haben eine gewisse Existenzberechtigung. Aber höchstens auf Hawaii!
„You don’t know how to drink. Your whole generation, you drink for the wrong reasons. My generation, we drink because it’s good, because it feels better than unbuttoning your collar, because we deserve it. We drink because it’s what men do.“
(c) Roger Sterling, Partner, Sterling Cooper advertising agency